Der Neubau eines Hauses erfordert zukunftssichere Entscheidungen. Besonders bei erneuerbaren Energien, Elektromobilität und intelligenter Haustechnik winken Fördergelder.
Wer heute baut, muss den Klimaschutz berücksichtigen. Die staatliche Förderung für Photovoltaik, E-Mobilität und Smart Home bietet dabei finanzielle Anreize. Hausbesitzer sparen Geld und leisten gleichzeitig einen Beitrag zur Energiewende. Die richtigen Maßnahmen senken nicht nur die Baukosten, sondern steigern auch den Wert der Immobilie langfristig.
So profitieren Bauherren von PV-Förderungen
Die Photovoltaik-Förderung umfasst 2025 mehrere attraktive Programme. Das KfW-Programm 270 bietet zinsgünstige Darlehen für die Installation von Solaranlagen. Bauherren finanzieren damit bis zu 100% der Kosten für Anschaffung, Planung, Installation und Netzanschluss. Die Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz sichert zusätzliche Einnahmen.
Besitzer kleiner PV-Anlagen bis 30 kWp profitieren zudem von steuerlichen Vorteilen. Der Gesetzgeber befreit diese Anlagen von der Umsatz- und Einkommensteuer. Das Solarspitzen-Gesetz brachte zudem wichtige Anpassungen bei der Einspeisevergütung, besonders bei negativen Strompreisen.
Viele Kommunen ergänzen die Bundesförderung durch eigene Programme. Sie bieten Zuschüsse für PV-Anlagen, Batteriespeicher und Balkonkraftwerke. Die halbjährliche Absenkung der Einspeisevergütung um 1% erfolgt am 01.02.2025 und 01.08.2025.
E-Mobilität beim Hausbau mitdenken
Unternehmer profitieren ab Juli 2025 von einer degressiven Abschreibung für Elektrofahrzeuge. Die Abschreibung beträgt bis zu 75% bei einem maximalen Bruttolistenpreis von 100.000 Euro. Der Abschreibungszeitraum umfasst sechs Jahre. Bauherren sollten daher vorausschauend planen und Ladestationen gleich beim Neubau berücksichtigen.
Smart Home-Förderung durch die BEG
Die Bundesförderung Effiziente Gebäude (BEG) unterstützt den Einbau von Smart Home-Komponenten. Voraussetzung: Die Technik muss zur energetischen Betriebsoptimierung beitragen. Die Förderung gilt als "Einzelmaßnahme Smart Home".
Meist benötigen Bauherren einen Energieberater aus einer offiziellen Expertenliste. Die gute Nachricht: Auch dessen Kosten werden bezuschusst – bis zu 50 Prozent.
Heizung und Gebäudehülle richtig fördern lassen
Beim Heizungstausch liegen die förderfähigen Kosten für ein Einfamilienhaus bei maximal 30.000 Euro. Der Fördersatz erreicht bis zu 70 Prozent, was einem Zuschuss von 21.000 Euro entspricht.
Für Maßnahmen an der Gebäudehülle oder Anlagentechnik gilt ebenfalls eine Grenze von 30.000 Euro pro Wohneinheit. Mit einem individuellen Sanierungsfahrplan erhöht sich dieser Betrag auf 60.000 Euro. Insgesamt lassen sich Maßnahmen bis zu 90.000 Euro förderfähiger Kosten pro Objekt kombinieren.
Als Elektrofachbetrieb beraten wir Sie gerne zu allen Fragen rund um Förderungen für Ihr Bauvorhaben. Nutzen Sie die staatlichen Anreize optimal und gestalten Sie Ihr neues Zuhause zukunftssicher und energieeffizient.



