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DachEnergie Homestory: Rudi und Ulrike Kroll aus Murnau

DACHENERGIE HOMESTORY 02

Rudi und Ulrike Kroll aus Murnau:

Rudi und Ulrike Kroll führen ihren traditionsreichen Getränke- und Weinhandel in Murnau mit viel Leidenschaft – und seit Kurzem auch mit Sonnenenergie. Mit Photovoltaik, Speicherlösungen und Vertrauen in langjährige Partnerschaften zeigt Familie Kroll nicht nur bei der Weinauswahl wie sich Tradition und Zukunft perfekt ergänzen können.

Sonne im Glas – SonnenEnergie vom Dach: Wie Rudi und Ulli Kroll ihren Traditionsbetrieb in Murnau zukunftssicher machen

Erfahrung macht den Unterschied
(Kannst du dich und deine Firma kurz vorstellen?)

Rudi: Mein Name ist Rudi Kroll mit meiner Frau Ulrike. Wir führen einen Getränkehandel mit einem angeschlossenen Weinhandel in Murnau. Den Betrieb gibt es seit 1931 als Getränkehandel.

Seit über 40 Jahren beschäftige ich mich mit dem Wein und 2013 hat sich unser Wunsch mit einem wunderschönen Weinkeller im Lindenburgweg erfüllt. Mittlerweile haben wir ein großes Sortiment an Weinen, kennen selbstverständlich alle Weingüter und auch die Menschen, die hinter den Etiketten stehen persönlich.

Wir beziehen unsere Weine ausschließlich direkt von unseren Winzern und alle Weine sind von uns persönlich verkostet und ausgewählt – wir kennen, was wir verkaufen. Wir sehen es als eine unserer wichtigsten Aufgaben an, eine sehr strenge Selektion der Winzer und ihrer Weine sowie der einzelnen Jahrgänge vorzunehmen. Mittlerweile haben wir in unserem Portfolio über 50 Winzer aus Deutschland, Österreich und Italien.


Gesucht und gefunden

(Was hat Dich jetzt dazu bewegt, Dich mit Photovoltaik und dem Speichern von Strom zu beschäftigen?)

Rudi: Das war eigentlich eine lustige Geschichte. Ich kenne Alex schon seit über 25 Jahren aus seinem früheren Leben als Betriebswirt. Dann kommt er plötzlich vor zwei Jahren mit seinem Firmenwagen DachEnergie bei uns auf den Hof gefahren und hat Wein gekauft. Ich fragte: Was machst du denn jetzt eigentlich beruflich? Und er meinte, dass er in Uffing eine Energietechnik Firma gegründet hat und unter anderem auch Photovoltaikanlagen baut.

Ich sagte: Das passt ja perfekt, weil ich mich schon etwas länger mit dem Thema Photovoltaikanlagen beschäftigt hatte.


Lieber auf Nummer sicher

(Bist Du auch einfach von verschiedenen Firmen angeschrieben worden?)

Rudi: Ja auch und wir hatten im Internet schon ein bisschen recherchiert. Aber das war alles ein eher etwas suspekt: übertriebene Versprechungen, man kennt keinen und die Anbieter kommen nicht aus dem Umland. Das kam für mich nicht in FrageAber den Alex kenne persönlich sehr gut – da habe ich ihm sofort gesagt, bitte schaue dir die Gegebenheiten und dass Umfeld an und mache mir ein Angebot. Das hat er mir sehr kurzfristig auch gemacht, und schon sind wir zusammengekommen.


Nicht allein der Preis entscheidet

(Was hat für Dich den Ausschlag gegeben, sich bei diesem Projekt ausschließlich auf DachEnergie zu verlassen, ohne ein weiteres Angebot einzuholen?)

Rudi: Weil ich weiß, dass der Alex eine zuverlässige Person ist. Das muss man einfach sagen. Und ich kenne ihn so lange. Da gibt es keine Frage. Da hole ich mir auch kein zweites Angebot ein. Das hat einfach gepasst.


Perfekt, von der Beratung bis zur Installation

(Und wie war dann Eure Erfahrung, die Ihr mit der Planung und der Installation gemacht hast? )

Rudi und Ulrike: Was sollen wir sagen? Alles perfekt. Von der Beratung über die Planung bis zu Installation. Alex und seine Mitarbeiter waren immer da, wenn wir etwas gebraucht haben.  Wir haben jetzt eine Photovoltaikanlage mit 14,5 kWp und einen 9.6 kWh Speicher. 


Durch einen alten Kaminschacht vom Dach ins Büro

(Und gab es irgendwelche Herausforderungen sonst während dem Projekt?)

Rudi: Eine der größten Herausforderungen bestand darin, dass wir ursprünglich geplant hatten, durch einen alten Kaminschacht vom Dach ins Büro zu gelangen. Allerdings hat sich herausgestellt, dass dieser Weg nicht nutzbar war, da früher beim Abbruch eines Kamins sämtliche Materialien einfach in den Schacht geworfen wurden. Dadurch war er komplett blockiert.

Alex hat sich die Situation sehr genau angeschaut und eine hervorragende alternative Lösung gefunden: Statt durch den Kamin sind wir außen am Haus entlang und durch einen Seitenraum, den wir vorher gar nicht in Betracht gezogen hatten. Diese Lösung war nicht nur kreativ, sondern hat auch super funktioniert.


Nahezu autak bei Sonnenschein

(Und wie ist jetzt so aus Deiner Sicht das Zusammenspiel zwischen Energieerzeugung, Produktion und Speicherlösung?)

Rudi: Man schaut natürlich jetzt immer aufs Handy. Wir haben drei große Kühlräume für Getränke und für Wein mit hohem Energiebedarf. Da haben wir sehr früh festgestellt, dass ein einzelner Speicher für unsere Anforderungen nicht ausreicht. Anfangs war die Idee, mit einem Speicher auszukommen, doch nach etwa einem halben Jahr zeigte sich, dass das nicht ausreicht.

Daraufhin haben wir analysiert, dass wir mehr Strom produzieren können, als wir selbst verbrauchen – und den Überschuss sogar verkaufen. Das war der Moment, in dem wir uns für einen zweiten Speicher entschieden haben.

Parallel dazu haben wir unsere Infrastruktur etwas umstrukturiert: Unser elektrisch betriebener Stapler, der ebenfalls viel Energie benötigt, wurde ans Netz angeschlossen.

Heute sind wir – insbesondere bei Sonnenschein – nahezu autark, was die Versorgung unserer Kühlräume und Klimaanlagen betrifft.  


Sparen mit Nachhaltigkeit

(Merkst Du schon was bei den Energiekosten? Und hat der Aspekt von der Nachhaltigkeit für Dich auch noch eine Rolle gespielt?)

Rudi: Dadurch das wir den zweiten Speicher erst ein Jahr oder ein halbes Jahr später installiert haben, kann ich jetzt noch nicht genau sagen, was wir sparen. Aber wir sparen mit Sicherheit. 

In erster Linie schaut man natürlich, dass man etwas sparen kann. Und der Zusatznutzen ist sicher die Nachhaltigkeit.


Gestiegene Strompreise - höchste Zeit über Einsparungen nachzudenken

(War für Dich von Anfang an der Gedanke präsent durch die Umstellung im Betrieb Kosten zu sparen?)

Rudi: Ja, absolut. Gerade bei uns im Betrieb mit drei bis vier großen Kühlräumen, Klimaanlagen, Kälteaggregaten und einem elektrisch betriebenen Stapler war der Stromverbrauch schon immer ein relevanter Kostenfaktor. Als die Strompreise weiter gestiegen sind, war es naheliegend, über Einsparungen nachzudenken.


Planung einer Wärmepumpe

(Planst Du jetzt noch weitere Investitionen?)

Rudi: Einmal angefangen, geht es jetzt natürlich weiter. Durch das, dass das alles so gut funktioniert hat, wird jetzt in absehbarer Zeit eine Wallbox installiert und ein Elektroauto angeschafft. Wir heizen derzeit noch mit Gas. In Planung ist, dass wir eventuell noch eine Wärmepumpe anschließen. Aber da ist Alex gerade in der Planung. Wir schauen uns dann den Vorschlag in Ruhe an, was das vom Einbau her hinsichtlich Kosten und Nutzen bringt. 


Gestiegene Strompreise - Zeit über Einsparungen nachzudenken

(Abschließend: Welchen Tipp würden Sie anderen Gewerbebetrieben mit auf den Weg geben, die ebenfalls über eine Umstellung auf Eigenstromversorgung oder Energieoptimierung nachdenken?)

Rudi: Mein wichtigster Tipp ist: Frühzeitig anfangen und genau hinschauen, wo im eigenen Betrieb die größten Energieverbraucher sitzen.

Bei uns waren das ganz klar die Kühlräume, die Klimaanlagen und der Stapler. Wenn man hier gezielt ansetzt – und noch die richtige Beratung, die zu einem passt, bekommt lohnt sich so eine Investition langfristig.

Wenn man so ein kleines Interview wie hier gibt, lobt man sicher den Betrieb, der installiert hat. Aber ich kann einfach nur sagen. Das ist alles perfekt gemacht. Zu 100 Prozent. 

 

 

LESETIPP: Homestory Arthur und Monika Obermeier aus Uffing

 

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